• Hunde können Magnetfelder sehen

    Sechster Sinn: Forscher vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt haben 16 Säugetier-Ordnungen untersucht und herausgefunden, dass zwei Arten über ein Magnetsensor-Molekül in der Netzhaut verfügen. Neben einigen Affen-Arten, sind damit auch Raubtiere wie Wölfe, Bären, Füchse und auch Hunde in der Lage die Neigung der Magnetfeldlinien der Erde zu sehen.


    Auf der suche nach dem magnetsensible Cryptochrom 1 in den Zapfenzellen der Netzhaut, untersuchten Forscher 90 Säugetierarten. Fündig wurden sie beim Orang-Utan und auch beim Hund. Der nun neu entdeckte sechste magnetische Sinn, könnte eine Erklärung dafür sein, dass es Hunde in spezielle Himmelsrichtungen treibt und die eingeschlagenen Wege beim Gassigehen nicht immer mit denen des Frauchens oder Herrchens übereinstimmen. Der innere Magnetkompass funktioniert bei Hunden und den anderen genannten begünstigten Tierarten lediglich in Kombination mit Licht.

    Es gibt aber andere Arten wie Nager und Feldermäuse, sowie Vögel die das Magnetfeld anders detektieren können mit hilfe von Magnetiten (Mineral Einlagerungen) um sich auch Nachts oder unter der Erde orientieren zu können.

    Quelle: Cryptochrome 1 in Retinal Cone Photoreceptors Suggests a Novel Functional Role in Mammals : Scientific Reports

    Kommentare Kommentar schreiben

    (Gast Beiträge benötigen eine vorherige Freischaltung.)

    Klicke hier, um dich anzumelden

    Neu? jetzt Registrieren und alle Funktionen nutzen!

    Antispam: bitte Puzzle lösen