New Yorker Bank verliert 4.5 Millionen Kundendaten

01.06.2008, 20:01

In der vergangenen Woche bestätigte die US-amerikanische Bank of New York Mellon den Verlust eines Bandes mit Daten von rund 4,5 Millionen Kunden. Das Band ist nach Berichten amerikanischer Medien vor etwa drei Monaten während eines Transports abhanden gekommen. Es enthält Daten wie Namen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern; die Daten sollen nicht verschlüsselt sein. Nach Angaben der Bank sind bisher noch keine Daten missbräuchlich genutzt worden. Das Transportunternehmen Archive America verweist den Berichten zufolge auf laufende Untersuchungen und möchte daher keinen Kommentar zu den Vorgängen abgeben. mehr...

Verhandlungen über Antipiraterie-Abkommen kommende Woche

30.05.2008, 20:10

Verhandlungen für ein neues globales Abkommen zur Pirateriebekämpfung starten nach Angaben der EU-Generaldirektion Außenhandel in der kommenden Woche in Genf. Das von Bürgerrechtsorganisationen kritisierte "Anti-Counterfeiting Trade Agreement" (ACTA) soll auf Initiative der USA und Japans einen Standard für die zivil- und strafrechtliche Durchsetzung von Rechten an "geistigem Eigentum" schaffen. Nichtregierungsorganisationen warnen vor einer möglichen Keule gegen die von den Verhandlungen ausgeschlossenen Entwicklungsländer. mehr...

Internetkrimininalität wuchs 2007 um 8 Prozent

22.05.2008, 15:40

Vergangenes Jahr wurden 179.026 Straftaten in Deutschland erfasst die mit dem "Tatmittel Internet" begangen wurden. Das sind laut der heute vorgelegten Polizeilichen Kriminalstatistik 2007 8 Prozent mehr als im Jahr 2006. Davon waren knapp 73 Prozent Betrugsdelikte 2006 waren es rund 83 Prozent. Der Anteil des Warenbetrugs sei von 52 auf 40 Prozent zurückgegangen da sich im Jahr 2006 ein umfangreiches Verfahren mit 11.000 Fällen bemerkbar gemacht habe. mehr...

CCC: Wir sind die Guten

16.05.2008, 14:11

Sie hacken Wahlcomputer und Firmenrechner, kopieren den Fingerabdruck von Minister Schäuble. Sie wollen beweisen, wie angreifbar die digitale Welt ist - die Hacker vom Chaos Computer Club haben die Rolle des obersten Datenschützers übernommen.
Die Sache mit Schäubles Fingerabdruck, sagt Constanze Kurz, die habe eine Menge Arbeit gemacht. Hätte sie nicht mit gerechnet. Constanze Kurz, 34 Jahre alt, blondes Haar, Informatikerin an der Humboldt-Universität Berlin, ist Sprecherin des Chaos Computer Clubs. Sie hat sich in der Böse Buben Bar verabredet, das ist ganz in der Nähe der Clubräume in Berlin-Mitte, und natürlich passt der Name auch so schön: Klar, Hacker sind böse Buben. mehr...

Internet Explorer Cross-Zone Scripting Vulnerability

16.05.2008, 11:00

Angreifer können über manipulierte Webseiten beliebige Programme auf Rechnern von Nutzern des Internet Explorer aufrufen. Die Schwachstelle beruht auf einer sogenannten Cross-Zone-Lücke, durch die Webseiten Code anstatt in der Internet-Zone in der lokalen Zone ausführen können – Anwender müssen dazu jedoch mithelfen. mehr...

Google erweitert Text & Tabellen um Fragebogen-Funktion

15.05.2008, 21:28

Auch lassen sich Tabellen jetzt optional ohne Passwort bearbeiten
Google hat Google Text & Tabellen um einige Funktionen erweitert: So lassen sich Spreadsheets jetzt mit Fragebögen verknüpfen. Nach dem Speichern der Tabelle muss hierfür lediglich der Share-Button gefolgt von dem To-fill-out-a-form-Button gedrückt werden. Anschließend lassen sich beispielsweise Multiple-Choice-Fragen erstellen. Die Fragebögen können dann per Mail an einen bestimmten Verteilerkreis gesendet oder in eine Website eingebettet werden. mehr...

Machtkampf bei Yahoo wegen geplatzter MS-bernahme

15.05.2008, 09:48

Nun geht das Tauziehen um Yahoo tatsächlich in eine neue Runde – und immer noch steht im Hintergrund der Softwarekonzern Microsoft, der mit seinem vor Kurzem zurückgezogenen Übernahmeangebot die Turbulenzen um den Portal- und Suchmaschinenbetreiber auslöste. Ob allerdings Microsoft selbst in dem nun sich anbahnenden Machtkamp bei Yahoo überhaupt noch eine Rolle spielen will, dazu hüllt man sich derzeit in Redmond in vornehmes Schweigen: Während man weiter an einer möglichen Strategie bastelt, im Internet, im Web 2.0 und mit Webanwendungen reüssieren und gegenüber Google aufholen zu können, gibt es keine neuen Kommentare zur Situation bei Yahoo und zu einer möglicherweise doch noch angestrebten feindlichen Übernahme. mehr...

Piraten bremsen Premiere

15.05.2008, 09:48

Der Münchner Pay-TV-Sender Premiere hat im ersten Quartal 2515 Millionen Euro umgesetzt und damit 121 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei sei das Abonnentenwachstum und die Umsatzentwicklung durch eine Lücke im Verschlüsselungssystem gebremst worden heißt es in einer Mitteilung. Das Ergebnis vor Steuern Finanzergebnis und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 28 Millionen Euro gegenüber 378 Millionen Euro vor einem Jahr der Nettoverlust stieg von 45 Millionen auf 281 Millionen Euro. Als wesentliche Faktoren für die von 1866 Millionen auf 2486 Millionen Euro gestiegenen operativen Kosten führt Premiere Zahlungen für die Sublizenz zur bertragung der Fußball-Bundesliga und Währungskurseffekte an. mehr...

P2P-Netze sollen Second Life & Co. entlasten

05.05.2008, 17:04

Plötzliche Besucheranstürme gehören zum Alltag im Internet: Virtuelle Welten im Netz haben mit dem gleichen Phänomen zu kämpfen. Im Gegensatz zu normalen Websites lassen sich die User hier allerdings schwieriger über beliebig viele Server verteilen, um die Lastspitzen auszugleichen. Mitspieler müssen schließlich in der Nähe bleiben, damit sie miteinander interagieren können. VastPark, ein australisches Unternehmen, das Grundlagentechnologien für virtuelle Welten entwickelt, will nun eine neue Technik des Forschungsinstituts National ICT Australia (NICTA) nutzen, um das Problem anzugehen. mehr...

Microsoft schaltet DRM-Server ab

23.04.2008, 14:38

Verbraucher haben das Nachsehen: Microsoft hat angekündigt, die MSN-Music-Lizenzserver zum 31. August 2008 abzuschalten. Nach dem Termin werden keine neuen Lizenzschlüssel für die bei MSN Music gekauften und mit DRM geschützten Musikstücke erhältlich sein.

Sony hatte es vorgemacht, Microsoft folgt. Das Nachsehen haben die ehrlichen Verbraucher. Bereits Ende März 2008 schaltete Sony die DRM-Server für den ehemaligen, hauseigenen Connect-Online-Musikshop ab. In der Folge lassen sich dort erworbene Musikstücke im ATRAC-Format mit DRM nur noch in der lizenzierten Konfiguration transferieren. Eine Übertragung der Musikstücke auf andere Geräte ist nicht mehr möglich. Wer wesentliche Änderungen an der lizenzierten Konfiguration vornimmt, beispielsweise ein Betriebssystem-Update, verliert damit automatisch auch den Zugang zur Bibliothek mit den Musikstücken von Sony Connect. mehr...


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